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res:
  bibo_abstract:
  - 'Ein zehnjähriger Junge aus dem Qureshi-birdari-Klan im Norden Pakistans war ob
    seines bizarren »Straßentheaters« weithin bekannt, insbesondere auch bei den lokalen
    medizinischen Versorgungsstellen: Er fügte sich selbst Wunden zu, bohrte sich
    Messer in die Arme und lief über glühende Kohlen – ohne dabei Schmerzen zu empfinden.
    Nach seinem Tod, er sprang kurz vor seinem vierzehnten Geburtstag als besonderes
    Kunststück vom Dach eines Hauses, wurden englische Ärzte und Genetiker auf diesen
    Fall aufmerksam. Bei ihren Nachforschungen entdeckten sie sechs weitere Kinder
    im Alter zwischen sechs und 14 Jahren, die alle keinerlei Schmerzempfindung zeigten,
    dafür aber zahlreiche Hämatome, schlecht verheilte Brüche sowie Verletzungen an
    Lippen und Zunge aufwiesen. Tastempfindung, Propriozeption oder Temperaturwahrnehmung
    dieser Kinder war normal. Umfangreiche genetische Analysen (sog. linkage -Analysen)
    erbrachten als Ursache für die vollständige Schmerzunempfindichkeit der Kinder
    Mutationen in einem Gen (SCN9A), das für einen spannungsgesteuerten Natriumkanal
    (Nav1.7) kodiert und vor allem in den schmerzleitenden Spinalnervenfasern exprimiert
    wird.@eng'
  bibo_authorlist:
  - foaf_Person:
      foaf_givenName: Bernd
      foaf_name: Fakler, Bernd
      foaf_surname: Fakler
  - foaf_Person:
      foaf_givenName: Peter M
      foaf_name: Jonas, Peter M
      foaf_surname: Jonas
      foaf_workInfoHomepage: http://www.librecat.org/personId=353C1B58-F248-11E8-B48F-1D18A9856A87
    orcid: 0000-0001-5001-4804
  bibo_doi: 10.1007/978-3-642-01651-6_4
  dct_date: 2010^xs_gYear
  dct_isPartOf:
  - http://id.crossref.org/issn/9783642016509
  dct_language: eng
  dct_publisher: Springer@
  dct_title: Grundlagen zellulärer Erregbarkeit@
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